Manchmal entstehen die besten Projekte genau dann, wenn man eigentlich etwas ganz anderes geplant hatte. So war es auch bei unserer Dokumentation “Slum Reality – The Story of ULT.” Ursprünglich wollten wir nur einen Imagefilm drehen. Etwas Kurzes, etwas Schönes, etwas, das man zeigen kann, wenn jemand fragt: „Und was macht ihr eigentlich genau in Kenia?“ Ein paar Interviews, ein paar Szenen aus dem Alltag im Slum, vielleicht ein paar Bilder aus der Schule. Fertig.
Doch ziemlich schnell merkten wir während der Dreharbeiten, dass hier etwas anderes entsteht. Die Gespräche wurden persönlicher, die Geschichten tiefer und die Bilder stärker, als wir erwartet hatten. Je länger wir filmten, desto mehr wuchs nicht nur das Material, sondern auch unser Spaß daran. Irgendwann war klar: Das wird kein Imagefilm mehr. Das wird eine echte Dokumentation.













