Wenn wir über unsere Arbeit in Kenia sprechen, denken viele zuerst an Schule, Unterricht und Bildung. Und ja, genau darum geht es bei ULT auch jeden Tag. Aber manchmal kommt das Leben dazwischen. Und manchmal kommt es ziemlich plötzlich.
In den letzten Wochen haben starke Regenfälle in Kenia wieder zu Überschwemmungen geführt. Straßen werden überflutet, Häuser beschädigt und Familien verlieren innerhalb weniger Stunden Dinge, für die sie jahrelang gearbeitet haben. Für viele unserer Kinder bedeutet das nicht nur nasse Kleidung oder kaputte Möbel, sondern oft auch Unsicherheit darüber, ob sie weiterhin zur Schule gehen können.
Genau für solche Situationen haben wir unseren Emergency Fund „Save to Grow“ aufgebaut.
Der Name unseres Emergency Funds kommt nicht von ungefähr. „Save to Grow“ bedeutet für uns, vorbereitet zu sein. Denn Entwicklung funktioniert nur dann nachhaltig, wenn man auch auf Krisen reagieren kann.
Wenn plötzlich ein Haus überschwemmt wird, Schulmaterial verloren geht oder eine Familie kurzfristig Unterstützung braucht, kann unser Team vor Ort direkt handeln. Ohne lange Entscheidungswege und ohne komplizierte Prozesse. Genau diese Schnelligkeit macht in solchen Momenten oft den entscheidenden Unterschied.
Gerade jetzt zeigt sich wieder, wie wichtig dieser Fonds ist. Extreme Wetterereignisse treten in Kenia immer häufiger auf und treffen besonders die Menschen, die ohnehin schon mit wenigen Ressourcen leben.
Der Emergency Fund ermöglicht es unserem Team, genau dort zu helfen, wo Unterstützung gerade am dringendsten gebraucht wird. Manchmal geht es um Reparaturen an Häusern, manchmal um Lebensmittel oder um Dinge, die Kindern helfen, weiterhin regelmäßig zur Schule zu gehen.
Unser Ziel ist dabei immer das gleiche: kurzfristig helfen, damit langfristige Entwicklung möglich bleibt.
Denn Bildung kann nur dann wachsen, wenn Kinder sich sicher fühlen. Und manchmal beginnt Sicherheit mit etwas sehr Einfachem: zu wissen, dass jemand da ist, wenn es schwierig wird. 💛