Hinter den Kulissen mit Sarah

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Jede Organisation lebt von den Menschen, die ihre Zeit, ihre Ideen und ihr Herz einbringen. Sarah ist eine von ihnen. Was mit einer Schulpatenschaft begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem festen Platz im Team von UNDER Lea's TRUST. Heute begleitet sie Patenschaften, organisiert unsere Briefaktion, plant den Health Day und reist regelmäßig nach Kenia.

Im Interview erzählt Sarah, warum sie sich ehrenamtlich engagiert, welche Momente sie nie vergessen wird und weshalb sich Kenia für sie inzwischen wie ein zweites Zuhause anfühlt.

Wie lange bist du schon ehrenamtlich bei UNDER Lea's TRUST aktiv und was ist deine Motivation?

Mit 16 Jahren übernahm ich meine erste Schulpatenschaft, ein Jahr später eine zweite. Wenige Monate nach meinem Schulabschluss flog ich im Oktober 2023 nach Kenia, da ich aktiv vor Ort mithelfen und meine Patenkinder kennenlernen wollte. Ich habe alle Kinder sofort ins Herz geschlossen und mich von der Stärke, Dankbarkeit und Lebenseinstellung der Menschen inspirieren lassen.

So wurden aus geplanten drei Wochen, zwei Monate in Kenia und nach meiner Rückkehr stand für mich fest, dass ich gerne Teil des Teams werden möchte. Ich engagiere mich ehrenamtlich, da ich eine Veränderung in der Welt setzen möchte und daran glaube, dass wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, am Ende Großes bewirkt werden kann. Bildung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft und jedes Kind sollte die Chance auf einen Schulabschluss bekommen.

An welchen Projekten oder Aufgaben arbeitest du derzeit und in welchem Team bist du dabei tätig?

Gemeinsam mit Samira leite ich das Update Team und die Betreuung der Schulpatenschaften. Dazu zählt das Versenden der Updates, die Kommunikation mit den Paten und dem kenianischen Team, die Abwicklung von neuen Patenschaften sowie die Organisation der Briefaktion.

Außerdem habe ich 2023 durch eine private Spendenaktion das erste Mal den Health Day organisiert und bin momentan mit der Planung des fünften Health Days im August beschäftigt. Dieses Projekt hat sich zu einer richtigen Herzenssache entwickelt und ich freue mich schon auf die Durchführung vor Ort.

Wie hat sich die Zusammenarbeit im Team und mit anderen Ehrenamtlichen im Laufe der Zeit entwickelt und welche positiven Veränderungen hast du dabei wahrgenommen?

Seitdem ich Teil des Teams geworden bin, sind wir intern stark gewachsen und ich habe viele neue Leute kennenlernen dürfen - sowohl in Deutschland als auch in Kenia. Mittlerweile sind daraus Freundschaften entstanden und ich freue mich immer, alle in den monatlichen Meetings zu sehen.

Da wir alle begrenzte Kapazitäten haben und daher die Anzahl der Meetings reduzieren mussten, ist eine regelmäßige und offene schriftliche Kommunikation besonders wichtig, um unsere Ziele einzuhalten. Ganz besonders dankbar bin ich für die Zusammenarbeit mit Samira. 2023 hat sie mir die Aufgaben des Update Teams erklärt und mittlerweile funktionieren wir perfekt als Head of Team und unterstützen uns, wo wir nur können - sowohl bei ULT als auch privat.

Was sind für dich die größten Herausforderungen in deiner ehrenamtlichen Arbeit und wie gehst du damit um?

Die größte Herausforderung ist das Zeitmanagement. Es ist gar nicht so leicht das Ehrenamt bei ULT, das Studium, meine Werkstudententätigkeit und mein Privatleben unter einen Hut zu bekommen.

Aus diesem Grund ist es gut, dass wir flexibel arbeiten können und uns die Aufgaben so einteilen, wie es sich mit unserem Alltag vereinbaren lässt. Wir versuchen stets, Prozesse neu zu strukturieren und zu vereinfachen, um uns zu verbessern und effizienter arbeiten zu können.

Welche besonderen Highlights oder Erfolgserlebnisse hattest du bisher bei deiner Arbeit bei ULT?

Es gibt viele Highlights, wenn ich an meine bisherige ULT Reise denke. Vor allem der Dreh unserer Dokumentation und die beiden Filmpremieren, die vier Health Days und der Pool Day bleiben unvergesslich.

Meine zwei größten Highlights sind jedoch der Schulabschluss von meinem ersten Patenkind Neema und die Verbindung zu meinem zweiten Patenkind Angel. 2023 habe ich sie kennengelernt und aus einer anfänglichen Schüchternheit beiderseits, wurde innerhalb weniger Tage ein enges Band.

Während meiner fünf Aufenthalte in Kenia haben wir viele bezaubernde Momente voller Freude, Liebe und Dankbarkeit erleben dürfen und mittlerweile fühlt sich jede Reise nach Kenia wie nach Hause kommen an. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, sie auf ihrem Weg zum Schulabschluss begleiten zu dürfen, ihre tolle Entwicklung zu sehen und sie daran zu erinnern, dass es sich lohnt, an ihre Träume zu glauben. Ich freue mich jetzt schon auf unser Wiedersehen in wenigen Wochen.

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