Hinter den Kulissen mit Annika

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Wenn du UNDER Lea’s TRUST e.V. kennst, hast du Annikas Einfluss wahrscheinlich schon gespürt – vielleicht sogar ohne es zu merken. Sie ist seit dem ersten Tag dabei und gestaltet unsere Arbeit bis heute mit Herz, Struktur und einem beeindruckenden Maß an Engagement. Ob strategische Projektplanung, Teamkoordination oder die liebevolle Betreuung unserer Volunteers – Annika ist an vielen zentralen Prozessen beteiligt, die unsere Mission voranbringen. In diesem Interview erzählt sie, was sie motiviert, wie sie mit Herausforderungen umgeht und welches Erlebnis ihr bis heute Gänsehaut bereitet.A look behind the scenes with a woman who helped make ULT what it is today.

A look behind the scenes with a woman who helped make ULT what it is today.

Wie lange bist du schon ehrenamtlich bei UNDER Lea's TRUST aktiv und was ist deine Motivation?

Ich bin seit Beginn bei UNDER Lea’s TRUST e.V. ehrenamtlich aktiv, also seit gut fünf Jahren, und habe den Verein gemeinsam mit Lea aufgebaut. In dieser Zeit durfte ich selbst erleben, wie viel es für die Kinder vor Ort bedeutet, endlich oder wieder zur Schule gehen zu dürfen. Den ganzen Tag mit ihren Freundinnen und Freunden spielen, lernen, lachen. Dinge, die für uns so selbstverständlich sind. Genau das den Kindern zu ermöglichen ist meine größte Motivation. Jedes Kind sollte die Chance auf Schulbildung haben, ganz egal, wo es geboren wird.

Mindestens genauso wichtig ist für mich aber auch unser Team. Es macht unglaublich viel Freude, mit so engagierten und herzlichen Menschen zusammenzuarbeiten, voneinander zu lernen und dabei Freundschaften entstehen zu sehen, die ohne ULT vermutlich nie entstanden wären.

An welchen Projekten oder Aufgaben arbeitest du derzeit und in welchem Team bist du dabei tätig?

Da ich seit Anfang an mit dabei bin, war ich im Laufe der Jahre in fast allen Teams aktiv. Aktuell steht, wie jedes Jahr zu dieser Zeit, der Abschlussbericht für unser Projekt „Verpflegung unserer Schulkinder“an, das von der Ein-Zehntel-Stiftung unterstützt wird. Parallel dazu reichen wir auch direkt einen Folgeantrag ein, damit wir die tägliche Verpflegung unserer Schulkinder im kommenden Jahr weiterhin sicherstellen können.

Ein weiterer großer Teil ist die Arbeit in verschiedenen Projektteams im Bereich Struktur und Strategie. Im Laufe der Zeit haben wir außerdem gemerkt, wie wichtig ein eigenes HR-Team für unseren Verein ist. Dieses darf ich leiten, wodurch ich vor allem in der Teamkommunikation sehr präsent bin, unter anderem bei der Moderation unseres monatlichen Teammeetings.

Zusätzlich betreue ich unsere Volunteers, die für ULT nach Kenia reisen und uns vor Ort unterstützen. Meistens findet dazu ein Videocall statt, in dem wir uns kennenlernen, alle offenen Fragen klären und ich versuche, sie so gut wie möglich auf die Zeit vor Ort vorzubereiten. Auch bis zur Ankunft in Kenia bleiben wir im Austausch und stehen bei allen Themen unterstützend zur Seite.

Wie hat sich die Zusammenarbeit im Team und mit anderen Ehrenamtlichen im Laufe der Zeit entwickelt und welche positiven Veränderungen hast du dabei wahrgenommen?

Ich kann mich hier meiner Kollegin Marina vom vorherigen Newsletter nur anschließen. In den letzten Jahren hat sich bei ULT unglaublich viel getan: Unser Team ist gewachsen, Strukturen haben sich weiterentwickelt und vieles ist professioneller geworden. Und trotzdem sind wir im Kern immer wir geblieben: Ein Haufen toller junger Menschen, die mit offenem Herzen, gegenseitigem Respekt und ganz viel Engagement für einen gemeinsamen Zweck arbeiten. Genau das macht die Zusammenarbeit für mich so besonders.

Was sind für dich die größten Herausforderungen in deiner ehrenamtlichen Arbeit und wie gehst du damit um?

Eine der größten Herausforderungen ist für mich, wie wahrscheinlich für viele aus unserem Team, die Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt. In meinem Job sitze ich sehr viel vor dem Bildschirm, und wenn ich nach Hause komme, geht es oft direkt weiter mit ULT-Themen. Es gab Phasen, in denen ich an vier Abenden pro Woche nach der Arbeit in Meetings saß oder Aufgaben abgearbeitet habe und sonst kaum Raum für anderes geblieben ist. Danach hat man dann wirklich viereckige Augen.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich für mich eine gute Balance gefunden habe. Heute setze ich mir bewusst klare Grenzen, zum Beispiel indem ich versuche, nur an zwei Abenden pro Woche Meetings anzunehmen. Manchmal sind es dann mehrere hintereinander, aber insgesamt funktioniert das für mich sehr gut. Besonders motivierend ist für mich, dass ich selbst schon mehrmals vor Ort in Kenia war und mit eigenen Augen sehen konnte, welche Früchte unsere Arbeit trägt. Gleichzeitig ist es unglaublich spannend, die kenianische Arbeitsweise besser zu verstehen, auch wenn das mit begrenzten Urlaubstagen natürlich nicht regelmäßig möglich ist.

Welche besonderen Highlights oder Erfolgserlebnisse hattest du bisher bei deiner Arbeit bei ULT?

Eines der prägendsten und emotionalsten Projekte für mich war bisher der Kauf der ULT Academy.Als ich im November 2024 gemeinsam mit Marina in Kenia vor Ort war, haben wir unzählige Gespräche geführt, Vereinbarungen getroffen, Verträge vorbereitet und den Schulkauf Schritt für Schritt abgewickelt. Wenn ich heute daran zurückdenke, fällt es mir immer noch schwer zu begreifen, was wir als Verein, gemeinsam mit unserem Team vor Ort und in Deutschland, da auf die Beine gestellt haben.

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