Hinter den Kulissen mit Leonie

Hinter jeder E-Mail, jedem Update und jedem Projekt stehen Menschen, die ihre Zeit, ihr Wissen und ganz viel Herz ehrenamtlich einbringen. Leonie gehört seit zwei Jahren zu unserem Team und sorgt gemeinsam mit Sarah und Samira dafür, dass die Geschichten unserer Patenkinder ihren Weg zu den Patinnen und Paten finden.

Im Interview erzählt sie, was sie an der Zusammenarbeit im Team besonders schätzt, warum sie sich ehrenamtlich engagiert und weshalb sie hofft, die Kinder in Kenia eines Tages selbst kennenlernen zu können.

Wie lange bist du schon ehrenamtlich bei UNDER Lea's TRUST aktiv und was ist deine Motivation?

Ich engagiere mich nun seit zwei Jahren ehrenamtlich bei UNDER Lea's TRUST. Lea war diejenige, die mich auf ULT aufmerksam gemacht und mich eingeladen hat, Teil dieser Mission zu werden. Ich bin sehr dankbar, dass dieses Gespräch mir die Tür geöffnet hat, Teil einer so bedeutungsvollen Organisation zu sein.Was mich am meisten motiviert, ist zu sehen, was entstehen kann, wenn Menschen mit echter Fürsorge, Engagement und dem gemeinsamen Glauben an den Wert von Bildung zusammenkommen. Besonders schätze ich, wie sich unser Team gegenseitig unterstützt, gerade dann, wenn Herausforderungen auftreten. Es gibt immer die Bereitschaft zuzuhören und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

An welchen Projekten oder Aufgaben arbeitest du derzeit und in welchem Team bist du dabei tätig?

Ich bin Teil des Update Teams, das von Sarah und Samira geleitet wird. Meine Hauptaufgabe besteht darin, die Updates vorzubereiten, die an unsere Patinnen und Paten verschickt werden.
In diesem Jahr erstellen wir erstmals ein großes Jahresupdate sowie ein Weihnachtsupdate. Darin berichten wir über die Entwicklung der Kinder und geben unseren Patinnen und Paten persönliche Einblicke in ihren Weg. Diese Aufgabe bedeutet mir besonders viel, weil sie die Verbindung zwischen den Sponsoren und den Kindern stärkt. Es ist ein schönes Gefühl, zu dieser Kommunikation beizutragen und die Geschichten der Kinder sichtbar zu machen.

Wie hat sich die Zusammenarbeit im Team und mit anderen Ehrenamtlichen im Laufe der Zeit entwickelt und welche positiven Veränderungen hast du dabei wahrgenommen?

Seit ich bei ULT angefangen habe, beeindruckt mich immer wieder, wie viel Zeit, Energie und Herzblut die Menschen in diese Organisation investieren. Natürlich verändert sich ein Team mit der Zeit und Menschen kommen und gehen, doch das gemeinsame Engagement für die Kinder und für ULT bleibt bestehen.
Besonders schätze ich den respektvollen Umgang miteinander. Jeder bringt eigene Erfahrungen, Stärken und Perspektiven mit. Selbst wenn Herausforderungen entstehen, suchen wir gemeinsam nach Lösungen. Ich bin sehr dankbar, Teil dieses Austauschs zu sein und von den Menschen um mich herum lernen zu dürfen.

Was sind für dich die größten Herausforderungen in deiner ehrenamtlichen Arbeit und wie gehst du damit um?

Wie in jedem Ehrenamt ist es manchmal eine Herausforderung, das Engagement mit Studium, Nebenjob und Privatleben in Einklang zu bringen.
Umso wertvoller sind die offene Kommunikation und die gegenseitige Unterstützung im Team. Ich bin sehr dankbar, dass wir uns aufeinander verlassen können und immer jemand bereit ist, mit anzupacken, wenn es nötig ist.

Welche besonderen Highlights oder Erfolgserlebnisse hattest du bisher bei deiner Arbeit bei ULT?

Zu den schönsten Momenten gehören für mich die Augenblicke, in denen die ULT-Community zusammenkommt. Die Premiere unseres Dokumentarfilms war unglaublich bewegend und hat eindrucksvoll gezeigt, mit wie viel Herz hinter dieser Organisation gearbeitet wird. Auch unser Event „Techno schafft Bildung“ in Berlin war für mich etwas ganz Besonderes. Der Austausch mit Menschen, die unsere Vision teilen oder sich dafür interessieren, hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig unsere Arbeit ist. Denn Bildung sollte das größte Recht der Welt sein.
Auch der laufende Kauf der ULT Academy ist für mich ein bedeutender Meilenstein. Es ist inspirierend zu sehen, wie die Organisation wächst und immer neue Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche schafft.
Bisher hatte ich leider noch nicht die Möglichkeit, selbst nach Kenia zu reisen. Ich hoffe aber sehr, die Projekte und ihre Wirkung eines Tages vor Ort erleben zu dürfen.
Vor allem bin ich unglaublich dankbar, Teil dieser Reise zu sein, und freue mich darauf, zu sehen, was wir gemeinsam in Zukunft noch erreichen können.

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